Eilantrag zur vollständigen Alternativplanung ,,Freiflächengestaltung Schlossplatz” inklusive Spielplatzneubau und Abriss der Pestalozzi- Schule

CSU Stadtratsfraktion Bad Rodach
An den
1. Bürgermeister und den Stadtrat
der Stadt Bad Rodach
Markt 1
96476 Bad Rodach
Bad Rodach, 10. November 2017

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,
ein wichtiges Ziel des ,,Architektenwettbewerbs Freiflächengestaltung Schloßplatz” war es, die
Freiflächengestaltung inklusive des Abrisses der Pestalozzi-Schule mit Städtebaufördermittel
gefördert zu bekommen. Desweiteren sollte das gesamte Ensemble städtebaulich deutlich
aufgewertet werden. Diese Vorgaben und die Realisierung eines attraktiven, innerstädtischen
spielplatzes erfordern eine ausgewogene und nachhaltige Planung.


Die für die Bewilligung der Städtebaumittel verantwortliche Regierung von Oberfranken hat
für eine Förderzusage, laut den Stadtratsprotokollen, immer eine Gesamtplanung gefordert
bevor eine Fördermittelbewilligung erfolgen kann. Dies beinhaltet unseres Erachtens auch die
Kostenschätzung für den Abriss der Pestalozzi-Schule. Mehrere Stadträte, die bereits in der
Vorperiode Mandatsträger waren, haben uns bestätigt, dass bereits im alten Gremium
Beschlüsse zum Abriss getroffen wurden.


Das beauftragte Planungsbüro für die Freiflächengestaltung sieht sich für die
Kostenermittlung bzw. für ein notwendiges Bauabrissgutachten nicht verantwortlich und
nicht beauftragt. Für die aktuell vorgestellten ldeen sind diese Kosten (Bauabrissgutachten
und Kostenermittlung) jedoch zwingend notwendig, um die Förderfähigkeit erfüllen zu
können. Dies ist auch für uns als Entscheidungsgremium eine wesentliche Grundlage, die uns
noch nicht vorliegt.


Aus den eingestellten Sitzungsunterlagen für die Stadtratssitzung am Montag den 13.11.2017
geht keine wie in der letzten Stadtratssitzung geforderte Kostenplanung für die Variante
Spielplatz am Standort Pestalozzi-Schule hervor.


Wir stellen hiermit einen Eilantrag für die Stadtratssitzung am Montag, 13.11.2017, eine
vollständige Planung für die ,,Freiflächengestaltung Schlossplatz” inklusive Spielplatzneubau
im Bereich der Pestalozzi-Schule und deren Abriss als Entscheidungsgrundlage für den
Stadtrat durchzuführen.


Aus unserer Sicht bietet der Standort,,Pestalozzischule” folgende Vorteile und erfüllt
Forderungen für die Bewilligung von Städtebaumitteln


1. Ein geforderter Ersatzbau beziehungsweise alternativ eine geforderte Raumkante für
die abzureißende Pestalozzi-Schule wird mit dem Spielplatz erfüllt.


2. Ein Gesamtkonzept inklusive kompletter Kostenschätzung zur Bewilligung von
Städtebaufördermitteln wird erfüllt.

3. In die bereits neu erstellten Außenanlagen (Gehweg vom Kupfersturm, Begrenzung
Asphaltfläche zur Grünfläche, keine Versetzung des Rückert-Denkmals notwendig)
unterhalb und neben der Gerold-Strobel-Halle braucht nicht erneut eingegriffen
werden. Es werden damit weitere Kosten vermieden.


4. In die öffentlichen Toilettenanlagen am Kupfersturm muss nicht eingegriffen werden
bzw. sie bleiben für alle Nutzer von allen Seiten zugänglich.

5. Städtebaulich bleibt der Südzugang zum Schlossplatz für Schüler, Bürger und Touristen
erhalten.


6. Der städtebauliche Missstand,,Pestalozzi-Schule” wird umgehend mit beseitigt.


7. Lieferverkehr für die Gerold-Strobel-Halle kann aufrechterhalten werden, ohne dass
die Sicherheit der Spielplatzbesucher am Schlossplatz gefährdet wird.
 

8.Der Standort ist nicht an einer Hauptverkehrsstraße gelegen und teilweise natürlich
eingefriedet (Stadtmauer). Aufsichtspflichtige Personen können lhrer Verantwortung
besser gerecht werden.


9. Die sich ergebende Fläche ist deutlich größer und bietet somit bessere Möglichkeiten
für attraktivere, größere und mehrere Spielgeräte.

 

10. Eine Verbindung zum vorhandenen Kleinkinderspielplatz ist unmittelbar gegeben.

 


Wir bitten Sie, im lnteresse einer nachhaltigen Entscheidung für unsere Stadt Bad Rodach und
für unsere Bürger, die angeführten Argumente abzuwägen und unserem Antrag stattzugeben.
Eine deutliche, zeitliche Verzögerung des Spielplatzbaus über mehrere Jahre durch die
vorgeschlagene Variante ist aus unserer Sicht nicht gegeben. Lediglich der Abriss der
Pestalozzischule wird zusätzlich Zeit in Anspruch nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Herold                  Stephan Schink
Fraktionsvorsitzender          stellv. Fraktionsvorsitzender

 

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